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Wohnmobil Stellplätze Deutschland: Tipps & Infos

Wohnmobil Stellplätze in Deutschland: Wichtige Tipps und Infos zu diesem Thema

Schon zu Beginn der 1980er wurden Stimmen laut, dass in touristisch stark frequentierten Regionen gesonderte Parkflächen für Wohnmobilisten bereitgestellt werden sollten. Davon versprach sich so mancher Tourismusdirektor nicht nur mehr Service für dieses umsatzstarke Gästeklientel, sondern auch mehr Ordnung im öffentlichen Parkraum. Als 1983 der Luftkurort Viechtach als erste Gemeinde in Deutschland einen Parkplatz ausschließlich für Wohnmobile eröffnete, war dies zwar zunächst nur ein Pilotprojekt.

Einige Wohnmobil Stellplätze in Deutschland haben wir hier eingetragen.

Doch aufgrund der enormen Nachfrage wurde daraus der erste fest installierte und ganzjährig geöffnete Wohnmobil-Stellplatz Deutschlands. Heute gibt es im gesamten Bundesgebiet mehrere tausend Stellplätze speziell für Wohnmobile. In der Regel zeichnen sich diese durch ihre Nähe zum Ortskern, zu öffentlichen Verkehrsmitteln und zu touristischen Attraktionen sowie durch eine besondere Versorgungsinfrastruktur aus.

Parkverordnung nach StVO für Wohnmobile

Die große Freiheit im Wohnmobil bedeutet für viele Womo-Fans vor allem, dass sie dort übernachten können, wo es ihnen gerade gefällt. Und tatsächlich sieht dies auch das deutsche Parkrecht vor. So ist laut StVO das Parken zum Zwecke der Übernachtung auf allen öffentlichen Parkflächen erlaubt, sofern es vor Ort nicht ausdrücklich verboten wird.

Unter dieser Regelung wird ausschließlich das Parken zur körperlichen Regeneration über Nacht verstanden (Gemein-gebrauch). Das heißt, ein mehrtägiger Aufenthalt auf einem öffentlichen Stellplatz ist davon ausgeschlossen und würde juristisch als genehmigungs-bedürftige Sondernutzung behandelt.

Ausstattung der Wohnmobilstellplätze in Deutschland

Allein schon die nicht vorhandene Versorgungsinfrastruktur auf öffentlichen Parkflächen macht einen mehrtägigen Aufenthalt nicht gerade komfortabel. Daher stellen inzwischen viele Städte und Gemeinden eigens auf die Bedürfnisse der Wohnmobilisten abgestimmte Stellplätze zur Verfügung. Diese können manchmal kostenlos oder auch gegen eine geringe Gebühr genutzt werden und unterscheiden sich von herkömmlichen Campingplätzen vor allem durch folgende Besonderheiten:

- Es gibt keine Rezeption

- Die Bezahlung erfolgt via Automat, Barkasse oder an einem Kiosk

- An- und Abreise ist rund um die Uhr möglich

- Es stehen keine Sanitäranlagen zur Verfügung

- Kein Campingverhalten erlaubt, d. h. die Nutzung von Vorzelten, das Ausfahren von Markisen sowie die Aufstellung von Sitzgarnituren und Grills im Außenbereich ist verboten.

- Der Aufenthalt ist auf wenige Tage befristet

- Strom und Frischwasser wird auf jedem einzelnen Stellplatz separat bereitgestellt

- Eine Entsorgungsstation für Abwasser und Hygienetanks ist vorhanden

Die Grenze zum Campingplatz verschwimmt gerade dann, wenn auf sogenannten Komfort-Wohnmobil-Stellplätzen auch Sanitäranlagen, Grillplätze, Freizeitangebote oder andere Dienstleistungen angeboten werden. Zudem gibt es noch die einfachen Wohnmobil-Parkplätze, auf denen das Abstellen von Wohnmobilen zwar ausdrücklich erlaubt ist, die jedoch über keinerlei entsprechende Infrastruktur verfügen.